Stadtkirche spendet für Kolbermoor
Bei der Spendenübergabe (von links): Martina Protze und Dagmar Badura (Diakonie), Gertraud Schiffer (Nachbarschaftshilfe), Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand, Gabriele Böning und Marion Pitterle (Kolbermoorer helfen) und Stadtkirchenpfleger Christian Wagner. Sedlbauer
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Kolbermoor – Erneut fand die Caritas-Sammlung in Kolbermoor statt, durchgeführt von den freiwilligen Helfern der katholischen Stadtkirche.

Eine wichtige Änderung gilt aber erstmalig: Ab heuer darf aus dem Geld keine Rücklage mehr gebildet werden, etwa für größere Spendensummen über mehrere Jahre. Damit das von Kolbermoorern gespendete Geld nicht komplett an den Caritasverband und damit in andere Regionen gegeben werden muss, hat sich die Kirchenverwaltung gemeinsam mit Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand zu einer Verteilung des Geldes an gemeinnützige soziale Organisationen vor Ort entschieden. So freuten sich der Pfarrer und der Stadtkirchenpfleger Christian Wagner, drei Schecks über insgesamt 3500 Euro an die Vertreter dieser Organisationen übergeben zu dürfen. Dabei sind 1000 Euro für den Verein „Kolbermoorer helfen“ vorgesehen, der sich besonders um bedürftige Bürger kümmert. Die beiden Vorsitzenden Gabriele Böning und Marion Pitterle nahmen den Scheck entgegen. Eine Gesamtsumme von 2000 Euro überreichte Stadtpfarrer Scheurenbrand an Dagmar Badura und Martina Protze vom Diakonischen Werk, welches unter anderem das Bürgerhaus „Mangfalltreff“ betreibt. Dabei sind 1000 Euro für den Asyl-Helferkreis und jeweils 500 Euro für die Seniorenarbeit und für die Kolbermoorer Tafel vorgesehen. Über den Restbetrag über 500 Euro freute sich Gertraud Schiffer im Namen der Nachbarschaftshilfe, die sich als ambulanter Pflegedienst um die physischen und psychischen Nöte vieler Bürger kümmert. Allen diesen Aktionen ist die besondere Konzentration auf Kolbermoor gemeinsam, was laut Pfarrer Scheurenbrand einer der Hauptgründe für die Weitergabe der Spendengelder war. Besonders wichtig ist ihm wie auch der Kirchenverwaltung, dass die Stadtkirche ihrem sozialen Auftrag auch in nächster Nähe gerecht wird. Mit den Geldern hoffe man, die Schicksale vieler Mitbürger, die auch oft an den Pfarrhoftüren anklopfen würden, etwas zu mildern. sel